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Wir sind die Holzhäuser vom Reinhardswald,
wir werden überall die Heidelbeern genannt.
Auf unser Dörfchen, da sind wir so stolz,
denn bei uns gibt es alles Kohlen und auch Holz,
denn bei uns gibt es alles Kohlen und auch Holz.
Refrain:
Holzhäuser Heidelbeern die schmecken gut.
Holzhäuser Mägdelein die haben frohen Mut,
darum wir alle uns so gerne freuen
und wollen immer lust’ge Reinhardswälder sein.
Die folgenden Strophen gehören zum ursprünglichen Liedtext werden aber seit einigen Jahren nicht mehr gesungen:
Und kommt einst Herr Strauß zu uns und wirbt Militär,
dann sagen wir ihm schlicht, jetzt wollen wir nicht mehr.
Und wenn’s da draußen noch so feste knallt,
ja dann verduften wir uns in den Reinhardswald,
ja dann verduften wir uns in den Reinhardswald,
Refrain:
Holzhäuser Heidelbeern die schmecken gut.
Holzhäuser Mägdelein die haben frohen Mut,
darum wir alle uns so gerne freuen
und wollen immer lust’ge Reinhardswälder sein.
Vielmals haben wir gesungen sollst du mal ein Mädchen frei´n
tausendmal hat es geklungen: "Dann darf es nur vom Rheine sein."
Warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute doch so nah.
Laßt den Blick mal um dich schweifen, und die schönsten stehen da.
Refrain:
Holzhäuser Heidelbeern die schmecken gut.
Holzhäuser Mägdelein die haben frohen Mut,
darum wir alle uns so gerne freuen
und wollen immer lust’ge Reinhardswälder sein.
Holzhäuser Mädchen sind gemütlich, Holzhäuser Mädchen sind patent.
Sie sind so reizend und vollr Feuer haben Humor und Temperament.
Und wenn beim Kuß sie sich verschenken, dann brennt ihr Herzchen lichterloh.
Daran sollst du immer denken, und pousier nicht anderswo.
Refrain:
Holzhäuser Heidelbeern die schmecken gut.
Holzhäuser Mägdelein die haben frohen Mut,
darum wir alle uns so gerne freuen
und wollen immer lust’ge Reinhardswälder sein.
Mädchen gibt es an der Elbe, an der Mosel an der Ahr.
Überall siehst du dasselbe treue deutsche Augenpaar.
Doch die allerschönsten Täubchen, die niemals spröde, niemals kalt,
die sind unsere lieben Weibchen aus dem schönen Reinhardswald.
Text und Musik : Franz Nelle
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